Ein Foto, ein kurzer Code, und ChatGPT nimmt dein Bild neu auf. Mit anderem Objektiv, anderem Winkel, anderem Licht oder gleich auf einem Filmset.
Stell dir vor, du gibst dein Foto einem ganzen Kamerateam. Jeder Code ist eine kurze Regieanweisung: nimm ein anderes Objektiv, stell dich tiefer hin, mach das Licht dramatischer. Das Motiv bleibt, die Aufnahme ändert sich.
Öffne ChatGPT und lade ein ganz normales Foto hoch. Handyfoto reicht völlig.
Schreib einen Code ins Textfeld. Mehr braucht es nicht.
Stapel zwei oder drei Codes und lass dir ein paar Varianten machen. Dann nimmst du die beste.
Welches Glas sitzt vorne auf der Kamera? Das entscheidet, wie nah, wie weit und wie verzerrt dein Bild wirkt.
/fisheyeBiegt das Bild rund wie durch ein Türspion-Objektiv.
/telephotoHolt den Hintergrund nah heran und drückt alles zusammen.
/extremecloseupGeht ganz dicht an ein einzelnes Detail ran.
/ultrawideZeigt viel mehr vom Raum rundherum als das Original.
/macrolensMacht kleinste Strukturen groß und sichtbar.
/tiltlensNur ein schmales Band ist scharf, der Rest wirkt wie Miniatur.
/pinholeWeich, mit dunklen Ecken, wie aus einer Lochkamera.
/splitdiopterVorne und hinten gleichzeitig scharf, ein Kino-Trick.
/softfocusLegt einen zarten Weichzeichner über das ganze Bild.
/vintagelensAltes Glas mit kleinen Fehlern, warm und mit Charakter.
/crispdetailGestochen scharf, jede Pore und jede Faser zu sehen.
/anamorphiclensBreites Kinobild mit ovalen Lichtkreisen im Hintergrund.
/lensdistortVerzieht die Ränder für einen dynamischen Effekt.
/mirrorlensSpiegelobjektiv mit ringförmigen Unschärfe-Kreisen.
Wo steht die Kamera? Ein anderer Standpunkt erzählt sofort eine andere Geschichte.
/lowangleKamera ganz unten, dein Motiv wirkt groß und mächtig.
/profileviewSaubere Seitenansicht mit ruhiger Kontur.
/highangleLeicht von oben, wirkt übersichtlich und gelassen.
/threequarterDie halb seitliche Porträt-Ansicht, die fast jedem steht.
/dutchangleSchiefer Horizont, bringt Spannung ins Bild.
/candidangleEtwas schräg, als wäre das Foto nebenbei passiert.
/eyelevelGenau auf Augenhöhe, direkt und ehrlich.
/framedviewDurch eine Tür oder ein Fenster hindurch fotografiert.
/overheadSenkrecht von oben, alles liegt wie auf einem Tisch.
/throughcrowdZwischen Schultern und Köpfen hindurch aufs Motiv.
/groundlevelKamera direkt am Boden, Blick von ganz unten.
/reflectionangleDas Motiv erscheint über eine Spiegelung.
/behindviewVon hinten, du siehst, was das Motiv sieht.
/aerialviewAus großer Höhe, die Szene wird zur Karte.
Licht ist die halbe Miete. Mit einem Code tauschst du die komplette Beleuchtung aus.
/volumetricSichtbare Lichtstrahlen durch Dunst, Nebel oder Rauch.
/hardsunGrelle Mittagssonne mit harten, dunklen Schatten.
/rimglowEin heller Lichtrand zeichnet die Umrisse nach.
/softwindowSanftes Licht, das seitlich durchs Fenster fällt.
/candleglowWarmer Schein, als gäbe es nur Kerzen im Raum.
/lowkeylightViel Dunkel, wenig Licht, sehr dramatisch.
/neonwashBuntes Neonlicht taucht das Motiv in Farbe.
/highkeylightHell, freundlich und fast ohne Schatten.
/moonbeamEin kühler Mondlichtstrahl fällt auf die Szene.
/bluehourlightDas blaue Licht kurz nach Sonnenuntergang.
/stagespotEin harter Spot von oben, rundherum alles schwarz.
/firstlightDas erste goldene Licht am Morgen.
/shadowplayLicht und Schatten werfen Muster aufs Motiv.
/lanternlightWarmes Licht wie von einer alten Laterne.
Jeder Film hat seine eigene Handschrift. Diese Codes geben deinem Foto die Stimmung eines Genres.
/indiefilmRuhiges Filmstill mit warmem Licht und feinem Korn.
/documentaryNüchtern und echt, wie in einer Doku.
/noirfilmSchwarzweiß, harte Schatten, melancholische Stimmung.
/musicvideoStilisiert, kontrastreich und mit Attitüde.
/retrofilmSieht aus wie eine Filmrolle von früher.
/homevideoPrivat und nah, wie aus dem Familienarchiv.
/warmfilmWarme Analogfarben wie Urlaubsfotos aus dem Sommer.
/vhslookAusgewaschene Farben und Streifen wie von einer Kassette.
/coolfilmKühle, bläuliche Filmstimmung.
/cinemascopeExtrabreites Kinoformat mit schwarzen Balken.
/grainfilmDeutliches Korn und eine raue Oberfläche.
/silentfilmStummfilm-Optik mit Vignette und leichtem Flackern.
/blockbusterGroßes Kino: satte Farben und viel Tiefe.
/arthouseRuhig, symmetrisch und bewusst etwas kühl.
Die verrückten Perspektiven. Hier schaut deine Kamera durch Geräte, die du sonst nicht in der Hand hast.
/xraystyleMacht ein leuchtendes Röntgenbild aus deinem Foto.
/nightvisionviewGrünes, flimmerndes Nachtsichtbild.
/thermalviewWärmebild in glühenden, unnatürlichen Farben.
/uvglowSchwarzlicht, Weiß und Neonfarben leuchten auf.
/microviewAls würdest du dein Motiv unterm Mikroskop sehen.
/keyholeviewEin heimlicher Blick durchs Schlüsselloch.
/satelliteviewAus dem Weltall auf deine Szene geschaut.
/mirrorviewMotiv und Spiegelbild sind gleichzeitig im Bild.
/underwaterviewAls wäre die Kamera unter Wasser.
/cctvviewKörniges Überwachungsbild samt Zeitstempel.
/droneviewKlarer Blick von oben, wie von einer Drohne.
/periscopeviewRunder Ausschnitt mit Markierungen wie im Periskop.
/binocularviewDurchs Fernglas, mit zwei runden Kreisen.
/silhouetteviewNur die dunkle Kontur vor hellem Hintergrund.
Dein Foto landet mitten in einer Produktion. Licht, Crew und Kulisse kommen gratis dazu.
/BTSZeigt das Drumherum: Kamera, Licht und Crew rund um dein Motiv.
/makingofEin ungestellter Moment zwischen zwei Aufnahmen.
/filmsetSetzt deine Szene auf ein echtes Filmset.
/lightingrigScheinwerfer und Stative sind im Bild zu sehen.
/studioshootEin Studio-Shooting mit Blitzen und Schirmen.
/directorchairRegiestuhl, Klemmbrett und Set-Licht rundherum.
/redcarpetRoter Teppich, Blitzlichtgewitter, Absperrung.
/clapperboardDie Filmklappe geht direkt vor deinem Motiv zu.
/paparazziAls hätte dich ein Fotograf heimlich erwischt.
/backstageGarderobe mit Spiegel und Glühbirnen rundherum.
/interviewsetupZwei Sessel, weiches Licht und laufende Kameras.
/magazineshootAm Set für ein Hochglanzmagazin, Team inklusive.
/greenscreenrevealHalb fertige Szene, halb sichtbarer Greenscreen.
/billboardshootDein Motiv hängt gerade als riesiges Plakat.
Die Luft im Bild. Nebel, Staub, Regen oder Funken machen aus flach plötzlich räumlich.
/morningmistZarter Nebel liegt am Morgen über allem.
/dustyairFeiner Staub schwebt sichtbar im Licht.
/heathazeDie Luft flimmert vor lauter Hitze.
/rainglassDurch eine nasse Scheibe mit Regentropfen fotografiert.
/foggedlensDie Linse ist leicht angelaufen, weich und nah.
/waterreflectDie Szene spiegelt sich in einer Wasserfläche.
/smokyroomRauch im Raum bringt Tiefe und Stimmung.
/citylightsUnscharfe Lichter einer Großstadt im Hintergrund.
/floatingdustSchwebende Teilchen fangen das Licht ein.
/stormlightDunkler Gewitterhimmel, das Motiv hell beleuchtet.
/curtainlightLicht fällt durch einen Vorhang, der sich bewegt.
/auroralightPolarlicht färbt alles grün und violett.
/leafshadowSchatten von Blättern tanzen übers Motiv.
/emberglowGlühende Funken fliegen durch die Luft.
Der Feinschliff. Wo steht das Motiv, und welche Farben hat das Bild am Ende?
/thirdsframeMotiv auf einem Drittel, wirkt gleich ausgewogener.
/foregroundblurEtwas Unscharfes vorne im Bild schafft Tiefe.
/centerframeGenau in der Mitte, ruhig und selbstbewusst.
/monochromeshotDas ganze Bild in nur einer Farbfamilie.
/symmetryshotLinks und rechts spiegeln sich perfekt.
/highcontrastKräftige Kontraste und klare Kanten.
/negativespaceViel freie Fläche rund ums Motiv.
/mutedtonesGedämpfte, zurückhaltende Farben.
/framewithinEin natürlicher Rahmen im Bild umschließt das Motiv.
/pastelgradeSanfte Pastellfarben über dem ganzen Bild.
/leadinglinesLinien im Bild führen den Blick zum Motiv.
/tealorangeTürkise Schatten, warme Hauttöne, der Kino-Klassiker.
/depthlayersVorne, Mitte, hinten: Tiefe in drei Ebenen.
/naturalgradeFarben so, wie dein Auge sie sieht.
Die Formel: Winkel plus Licht plus Film-Look. Zwei bis drei Codes reichen, mehr macht das Bild meistens nur unruhig.
Winkel, Licht und Film-Look in einem. Aus einem Schnappschuss wird eine Szene wie aus einem Kurzfilm.
Die halb seitliche Pose, weiches Fensterlicht und warme Farben. Ideal für Profilbilder.
Ganz nah ran und dann die Filmstimmung drüber. Perfekt für Produktdetails.
Dein Foto als Szene am Set, mit sichtbarer Technik und analogem Korn.
Bunte Neonfarben, Lichter im Hintergrund und das breite Kinoformat.
Hell, klar und genau in der Mitte. So schaut ein Titelbild aus.
Bei Porträts verändert die KI gern Gesichtszüge. Schreib deshalb diesen Satz immer dazu:
Lass dir zwei, drei Varianten erstellen und schau genau hin, bevor du etwas postest. Und wenn du ein KI-Bild veröffentlichst, kennzeichne es ehrlich als KI-generiert.
Such dir ein Foto aus, das dir eigentlich zu langweilig ist.
Probier zuerst nur einen Code, zum Beispiel /indiefilm.
Dann die Formel: /lowangle /volumetric /indiefilm. Vergleich die zwei Ergebnisse.
Mehr KI-Tipps, die du sofort ausprobieren kannst, gibts auf Instagram bei Gernot.
Lieber gemeinsam lernen? In der Skool-Community „KI, mach es einfach“ teilen wir Prompts, Ergebnisse und Abkürzungen.